Das war eine Überraschung: Beim GastroFrühling hat Ministerpräsident Markus Söder verkündigt, dass unsere Branche nicht – wie von uns gefordert- mit 60 Millionen Euro in den nächsten vier Jahren gefördert wird, sondern 30 Millionen noch in diesem Jahr bekommt.

Damit hätte wirklich keiner gerechnet.

 

Diese Finanzspritze für die Verbesserung von Qualität und Gastlichkeit, vor allem für kleine Betriebe im ländlichen Raum, ist nicht nur ein Zeichen für die Anerkennung und Wertschätzung unserer Branche, sondern ein Erfolg.
Es ist das Ergebnis langer und intensiver Gespräche – Gespräche mit einzelnen Politikern und ganzen Parteien. Das Ergebnis der steten Wiederholung unserer Argumentationen und ganz viel Überzeugungsarbeit.

 

Denn, um ehrlich zu sein: Ein solches Förderprogramm stellt die Staatsregierung nicht jeden Tag auf die Beine und auch nicht für jede Branche. Es macht aber deutlich, dass sich unsere Beharrlichkeit nun auszahlt.
Es ist uns gelungen, die politischen Entscheidungsträger in unserem Land zu überzeugen, dass das Gastgewerbe Unterstützung dringend braucht. Wir geben uns damit nicht zufrieden, wenn viele unserer Branchenforderungen nur auf Bundesebene lösbar sind – wir wollen Tatkraft in Bayern!

 

Was wir jetzt tun müssen, ist, diese Förderung zu nutzen und zu beweisen, dass Unterstützung für Hotellerie und Gastronomie immer ein lohnendes Invest ist. Beim reduzierten Mehrwertsteuersatz für die Hotellerie ist uns das ja mustergültig gelungen.

Wir haben gezeigt, dass in den meisten Fällen etwas zurückkommt, wenn man dem Gastgewerbe etwas gibt. Jetzt müssen wir investieren und unsere Gäste begeistern. Das tun wir alle jeden Tag mit großer Leidenschaft – und einige von uns jetzt auch mit Unterstützung.