Eines ist klar: Das Gastgewerbe ist nach der Industrie mittlerweile die zweitwichtigste Leitökonomie unseres Landes. Wir sorgen dafür, dass die Menschen zu uns kommen und sich bei uns wohlfühlen. Wir schaffen aber auch Arbeits- und Ausbildungsplätze bis in den letzten Winkel des Freistaates. Und wir sind unserem gewählten Standort absolut treu, denn wir können unsere familiengeführten, traditionsreichen Betriebe nicht einfach in ein anderes Land verlagern. Die Bedeutung unserer Branche – und das ist die gute Nachricht – haben die Verantwortlichen in der Politik inzwischen erkannt. Zumindest sagen sie es immer wieder.

 

Dennoch müssen wir beharrlich am Ball bleiben und immer wieder den Wirtschaftsfaktor Gastgewerbe unter Beweis stellen. Wir sind viele kleine Betriebe – wenn wir jedoch im Chor sprechen, wird unsere Stimme laut genug, um gehört zu werden. Der GastroFrühling ist dabei die beste Gelegenheit. Denn in der Vergangenheit waren unsere Gäste schon beeindruckt von der schieren Masse der Hoteliers und Gastronomen, die sich im Hippodrom auf dem Münchner Frühlingsfest versammelten.

 

Ich bin mir sicher, dass das auch in diesem Jahr wieder der Fall sein wird. Immerhin hat der neue Bayerische Ministerpräsident Markus Söder sein Kommen zugesagt. Und, trotz aller Unterstützung, Anerkennung und Wertschätzung, die unsere Branche aktuell erfährt, gibt es da doch noch einige Themen, die uns auf den Nägeln brennen. Unsere Präsidentin Angela Inselkammer wird diese klar und deutlich ansprechen. Aber wie wichtig uns diese Themen sind, wird erst dann deutlich, wenn ein volles Zelt lautstark applaudiert. Ich habe es in der Vergangenheit auch nicht geglaubt, aber Politiker lassen sich von so etwas beeinflussen.

 

Und so ganz nebenbei ist ein Besuch beim GastroFrühling noch eine nette Abwechslung vom Alltag im eigenen Betrieb. Man trifft ein paar Kollegen, kann Erfahrungen austauschen oder einfach mal ein Bier zusammen trinken. Für die Münchner ist es ein kurzer Weg auf die Theresienwiese, für alle anderen ist München mit seiner Gastronomie immer einen Besuch wert.

 

Ich freue mich, Sie alle beim GastroFrühling 2018 zu treffen.