Wir haben im vergangenen Jahr auf Verbandsebene so viel bewegt und so viel auf den Weg gebracht. Auf allen Ebenen, in allen Bereichen. Jetzt gilt es, diese Bemühungen fortzusetzen und das maximal Mögliche für unsere Branche herauszuholen.

Sie hat es verdient.

 

Wer branchenpolitisch erfolgreich ein will, muss immer am Ball bleiben, immer wieder an den richtigen Stellen mit den richtigen Argumenten nachhaken, informieren, aufklären und mit konkreten Beispielen die gestellten Forderungen untermauern.

 

2017 ist uns dies ziemlich gut gelungen. So konnten wir noch zu Ende des Jahres erreichen, dass die CSU auf ihrem Parteitag unsere Forderung nach einer Flexibilisierung des Arbeitszeitgesetzes vollumfänglich aufgenommen hat. Zeitgleich hat uns die Bayerische Staatskanzlei zum Thema Gleiche Steuer auf Essen erklärt:
„Die Forderung wurde in die derzeit laufenden Sondierungsgespräche eingebracht und wird politisch weiter unterstützt.“ Ein klares Bekenntnis. Zudem lässt der Runde Tisch in der Staatskanzlei zum Thema Entbürokratisierung Gutes für unsere Branche erwarten. Diese Erfolge sind jedoch nur erreichte Etappenziele; wir müssen unsere Themen weiterhin mit Nachdruck und auf breiter Front in die Politik tragen.

 

Je mehr Menschen unsere Themen transportieren, je mehr Entscheidungsträger wir von unseren Themen überzeugen können, desto leichter fallen dann auch Entscheidungen für unsere Branche.

 

Wir haben ein spannendes Bundestagswahljahr hinter uns, das uns immer noch auf Trab hält. Jetzt heißt es hellwach zu sein. Denn zusätzlich liegt ein nicht weniger spannendes Landtagswahljahr vor uns. Gerne hätte ich hinter viele Punkte beim Blick zurück einen „Erledigt-Haken“ gesetzt. Die absolut unbefriedigende Situation der ungeklärten Fragen, wer uns künftig in Berlin regieren wird, lässt dies aber nicht zu.

 

Liebe Kolleginnen und Kollegen, ich appelliere an dieser Stelle an Sie: Beteiligen Sie sich in einem so politischen Jahr wie diesem intensiv an der gesellschaftlichen Diskussion. Zum Wohle unserer Branche! Denn nur, wenn wir alle an einem Strang ziehen, können wir etwas erreichen.

Das haben die vergangenen Monate bewiesen – das müssen wir in den nächsten Monaten so weitermachen. Ich zähle auf Sie! Nur so können wir unsere vielfältige und einzigartige gastgewerbliche Struktur erhalten – kurzum: die wunderbarste Branche der Welt!