Wir Unternehmer im Gastgewerbe haben es nicht leicht. Wir müssen uns und unsere Betriebe immer wieder neu erfinden, denn unsere Branche lebt wie kaum eine andere von ständiger Veränderung. Die Anforderungen, die die Gäste an uns und unsere Leistungen stellen, sind einem ständigen Wandel unterworfen. Was heute in war, ist morgen vielleicht schon wieder out. Aber nicht nur das: Gerade bei uns wollen die Menschen immer wieder mit neuen Ideen und Angeboten begeistert werden, wollen Produkte oder Dienstleistungen kennenlernen, die sie noch nicht erlebt haben und schon gar nicht zu Hause haben.

Für uns heißt das: Immer am Ball bleiben. Jeder sollte sich immer wieder die Zeit nehmen, um andere Betriebe mit innovativen Konzepten zu besuchen, um vielleicht die eine oder andere Anregung mit nach Hause zu nehmen. Auch Messen – die Intergastra in Stuttgart im Februar sowie die Internorga in Hamburg im März stehen ja auch unmittelbar bevor – sind eine wichtige Quelle für Inspiration und das Aufspüren von neuen Trends.

Bei allem Blick auf Trends und Innovationen muss sich jeder aber auch selbst treu bleiben. Wir dürfen nicht blindlings jedem Trend nachlaufen, nur weil er neu ist. Es muss auch zum eigenen Konzept passen, muss umsetzbar und praktikabel bleiben. Denn die Gäste spüren sehr schnell, ob ein Konzept stimmig und authentisch ist.

Innovation hat aber viele Chancen: Ich selbst habe mich der Entwicklung gestellt und meinen Betrieb mit großem Aufwand – sowohl finanziell als auch emotional – an aktuelle Trends und Anforderungen der Gäste angepasst. Die Entscheidung dazu war, das kann ich jetzt schon sagen, auf jeden Fall und uneingeschränkt richtig. Das zeigt mir einerseits das Feedback der Gäste, die immer wieder begeistert werden, von dem, was sie im Ulrichshof erleben können. Das zeigen mir andererseits auch die zahlreichen Preise, die wir in den letzten Wochen erfreulicherweise entgegennehmen konnten. Allein das Presseecho auf diese Auszeichnungen ist so enorm, dass es den Aufwand schon fast rechtfertigt.

Das zu Ende gehende Jahr war für unsere Branche ein sehr erfolgreiches. Das zeigt ein Blick in die Statistik. Deshalb sollten wir alle mit dem gleichen Schwung und Engagement ins neue Jahr gehen und alle gemeinsam unsere Betriebe so weiter entwickeln, dass wir durch Leistung überzeugen. Dann fällt es uns als ehrenamtlichen Repräsentanten der Branche in Gesprächen mit der Politik leichter, für die berechtigten Forderungen zur Verbesserung der Rahmenbedingungen Gehör zu finden.

Lassen sie uns gemeinsam diesen Weg gehen. Für die Feiertage wünsche ich Ihnen und Ihren Familien, aber auch allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern trotz allem Stress, den diese Tag in unserer Branche mit sich bringen, ein paar ruhige Minuten der Besinnung, um Kraft für die kommenden Aufgaben in einem hoffentlich erfolgreichen Jahr 2016 zu tanken.