Dass der Mindestlohn alle zwei Jahre „angepasst“ wird, war bekannt, die Anpassung sollte sich jedoch am Tarifindex des Statistischen Bundesamtes orientieren. Demnach hätte der Kompromiss der Mindestlohnkommission 8,77 Euro und nicht 8,84 Euro lauten müssen.

Auch wenn es sich scheinbar nur um ein paar Cent handelt, läuten bei mir die Alarmglocken. Zum einen bedeutet der Mindestlohn zusätzliche Kosten und Bürokratie. Zum anderen tritt genau das ein, was im Vorfeld befürchtet wurde: Die Lohnfindung wird immer mehr als politisches Spielfeld genutzt, die wirtschaftlichen Möglichkeiten insbesondere von uns inhabergeführten Betrieben werden immer weniger beachtet. Sie können sich sicher sein, dass sich derDEHOGA Bayern massiv für das Gastgewerbe einsetzen wird.